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Mantrailing

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1. Was ist Mantrailing / Pettrailing?

Bei der Ausbildung zum Mantrailer / Pettrailer lernt Ihr Hund, eine individuelle Geruchsspur
(den sog. trail) bis zum Auffinden der Zielperson / des gesuchten Tieres zu verfolgen.
Er orientiert sich hierbei an verlorenen Geruchsmolekülen des Urhebers,
die in der Luft schweben bzw. am Boden haften.
Gut trainierte Hunde können der individuellen Geruchsspur noch nach Tagen folgen.
Dies ist allerdings auch von den Witterungsverhältnissen und der Umgebung abhängig.
Der Mantrailer / Pettrailer nimmt die Spur über einen ihm präsentierten Träger (Scent)
des Individualgeruchs der Zielperson / des Zieltieres auf.
Dies können z.B. Haare der Zielperson/ des Zieltieres sein.
Nach Auffinden der Zielperson / des Zieltieres wird der Hund ausgiebig belohnt.
 

2. Wer eignet sich für das Training zum Mantrailer / Pettrailer?

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Generell geht man heute davon aus, dass jeder Hund das Suchen erlernen kann.
Es ist abhängig von den individuellen Fähigkeiten und den körperlichen Voraussetzungen des Hundes,
wie z.B. Kopf- bzw. Nasenform, körperliche Kondition, Alter, Anzahl der Trainingseinheiten.

Aufgrund unserer bisher gesammelten Erfahrungen eignet sich dieses Training insbesondere

  • für Hund und Halter, die ihr Vertrauensverhältnis weiter ausbauen möchten und Spaß an gemeinsamen Aktionen haben
  • für Hunde, die mit den „normalen“ Spaziergängen nicht optimal ausgelastet werden können (sowohl körperlich als auch vom Kopf her) – denn die Sucharbeit ist für Hunde Schwerstarbeit !

 

3. Was habe ich/ hat mein Hund davon?

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Während der Ausbildung festigt sich durch die gemeinsamen Sucherlebnisse das Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und Ihrem Hund nachhaltig. Ihr Hund bekommt damit eine artgerechte Aufgabe,
bei dem sein ureigenster Instinkt, nämlich der Jagd- und Beutetrieb, kontrolliert 
(an einer speziellen Schleppleine) ausgelebt werden darf.
Für den Hundehalter kann es zusätzlich von sehr großem Nutzen sein,
sollte mal ein Lebewesen, egal welcher Art, vermisst werden.
 

Um für Mensch und Hund ein sicheres und erfolgreiches Mantrailing zu gewährleisten,
sind gewisse Voraussetzungen und Regeln nötig.

 

Die oberste Regel lautet,

“ Sicherheit geht immer vor “ !

 
Sicherheit geht nicht nur vor, sondern auch immer mit Ihnen.
Wir begleiten Sie und ihren Hund, auf jedem „Trail“.

Wir schulen Sie in:

  • „Leinen-Handling beim trailen“,
  • Körpersprache des Hundes lesen können beim „trailen“
  • und eben auch im sicheren „trailen“.
  •  
    Es ist also für den Hundehalter überaus wichtig:

    • zu lernen, Gefahren zu erkennen.
    • zu wissen, was in Gefahren – Situationen zu tun ist.
    • Sicherheitsmaßnahmen mit dem Hund umsetzen zu können.
    •  
      Daher bieten wir Ihnen ein spezielles „SAVE-Training“ an.
      In diesem Training wird die Grundlage und Voraussetzung für ein sicheres Mantrailing geschaffen.

      Natürlich ist das „SAVE-Training“ für „Jeden“,
      der auch im „normalen Alltag“ sicher und nicht planlos mit seinem Hund unterwegs sein möchte,
      sehr wertvoll.

      Mira beim "SAVE" Training

      Mira beim „SAVE“ Training

      “ Sicherheit schafft Vertrauen und Bindung „

       
      Zum Reinschnuppern, ob Mantrailing für Sie und Ihren Hund in Frage kommt,
      und vor allem, Spaß und Freude macht, erfahren Sie in einer „Warm-up Stunde“,
      die wir gerne mit Ihnen vereinbaren.

      Die „Warm-up Stunde“ dient erst mal dem kennen lernen und beinhaltet des weiteren:

      • Bestandsaufnahme – Voraussetzungen und Training
      • Theorie – Mantrailing und Sicherheit
      • Praxis Schnüffelrunde – Puppy Run
      • Trainingsplanung
      •  

        4. Was muss ich mitbringen?

        • Viel Spaß an der Arbeit mit Ihrem Hund.
        • An den Trainingstagen auch etwas Zeit (ca. 1-2 Stunden pro Trainingseinheit).
        • Und wie generell bei der Arbeit mit Hunden natürlich auch Geduld (Sucharbeit funktioniert ausschließlich über positive Motivation und kann nicht erzwungen werden).
        • Brustgeschirr, Schleppleine ( wenn vorhanden ), ausreichend hochwertige Belohnung ( Jackpott ) und Wasser ).

         
        Und zum Schluss noch eine kleine Geschichte zum Schmunzeln:

        Als ich mit dem Mantrailing begann, war ich sehr skeptisch, ob das wirklich so funktionieren würde,
        wie mein damaliger Ausbilder mir erklärte.
        Es dauerte mehrere Monate, bis ich wirklich davon überzeugt war,
        dass auch meine Tierschutzmischlinge das erlernen können.

        Das mich gänzlich überzeugende Ereignis war folgendes:

        Es war eine Trainingseinheit, die nicht wie bisher im freien Gelände statt fand. Der Auftrag war,
        eine Zielperson im Ort der Hundeschule zu finden. Für mich und meine Hündin war es das erste mal,
        wo wir auf Straßenbelag suchen mussten. Meine Hündin lief los.
        Als wir in der Ortsmitte ankamen, fing sie an, auf einem kleinen Platz zu kreisen.
        In der Mitte dieses Platzes befand sich eine begehbare Rostwurstbude.
        Sie lief um diese Bude herum und schnüffelte.
        Da ich meine Hündin und Ihre Verfressenheit kannte, war ich mir sicher,
        hier geht es nur noch um die Würste.
        Und meine Suche ist an dieser Stelle beendet.
        Aber sie belehrte mich eines Besseren wie sich zeigte.
        Sie lief in Richtung Eingang, und da saß meine Zielperson an einem Tisch und aß genüsslich eine Rostwurst.
        Von der Wurst und den anderen Leckereien in der Bude wollte Sie aber nichts wissen.
        Sondern machte „zuerst ihre Arbeit“ und lief zielstrebig zur gesuchten Person und zeigte an.
        Wahnsinn, dachte ich !
        Auftrag war erfüllt.
        Natürlich bekam sie sofort eine „Riesenwurst“ zur Belohnung für ihre getane Arbeit.
        Die wurde auch dankend angenommen und unmittelbar von Ihr verputzt.

        Ab diesem Zeitpunkt waren meine Zweifel restlos beseitigt
        und ich von der unglaublichen Arbeit dieses Hundes maßlos begeistert.
        Und Kimba auch !
         
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        „Der Positive Nebeneffekt des Mantrailings“.

         
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        Bei „Silas“ hat das Mantrailing in der City den positiven Nebeneffekt,
        dass er über seiner Arbeit, die Scheuheit gegenüber Straßenbahn,
        lärmenden Autos oder fremden Personen verliert.
        Was sich natürlich auch im normalen Tagesablauf positiv bemerkbar macht und immer besser wird.
        Es wird zur Gewohnheit, dass ihm nichts negatives passiert wenn er mit seinem Partner unterwegs ist.
        Im Gegenteil ! Es wartet immer eine dicke Belohnung auf ihn.
        Er arbeitet sehr präzise und schnell und ist sozusagen unsere „Suchmaschine“ !

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        Unten sehen Sie einen Schüler von uns als „Froschkönig“ im Brunnen.
        „Max“ bei seiner verdienten Abkühlung nach einem erfolgreichen Suchvorgang in Heusweiler.

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        Das wollten wir dem Labrador Rüden natürlich nicht verwehren.
        Wasser ist eben sein Element !

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        Ein überglücklicher Hund, der mit seinem liebevollen Frauchen das gemeinsame Erfolgserlebnis feiert,
        und in einen entspannten Tag geht.

        „Das unglaublich schöne Gefühl“

         
        Es ist immer wieder schön zu sehen, welche Verbundenheit das „Mantrailing“ schafft,
        und den Hund mit seinem Menschen zusammenschweißt.
        Eine herzliche Partnerschaft und Freundschaft fürs Leben !

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        Und ein unglaublich schönes Gefühl.

        Ihr seid tolle Teams

        Macht weiter so !

        „Anerkennung, Dankbarkeit und eine Hand voll Leckerlis“ sind Ihre Belohnung.

        Und manchmal auch ein Bad im Brunnen.

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        Vor dieser fast selbstlosen Hilfsbereitschaft und Schwerstarbeit dieser Hunde,
        sollten wir alle den Hut ziehen und vor Ehrfurcht niederknien !

         
        Kosten:

      • Man- / Pettrailing (je Trail)
      • Warm-up Stunde
      • 40 EUR
      • Anfänger
      • 25 EUR
      • Fortgeschrittene
      • 40 EUR
      • Profis oder Kombitraining
      • 60 EUR

         

        Preise